Reifung ist Wachstum
zu sich selbst

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Älter werden wir von selbst – absichtsvoll zu wachsen und sich immer tiefer dem Leben und den eigenen Irrtümern zu stellen setzt voraus, sich stetig neu zu entscheiden für die größtmöglich erkennbare Wahrheit.

MannSein ist wunderbar!

Ganz klar: Männer haben Großartiges vollbracht, weithin sichtbar über die Zeit und viel mehr noch unsichtbar im Alltag als liebende Menschen, die ihr Bestes geben – wie wir alle es in der Seele wollen.
Und Männer haben ihre dunkle Seite ausgelebt, aktive und passive Gewalt augeübt – diese Seite leben auch wir auf unsere Weise.

Als wir geboren wurden, waren wir unschuldig.
Als erwachsene Männer steht es uns frei, uns in die reife Unschuld bewußt hinein zu entwickeln – oder uns einzulullen und im bequem gepolsterten Opfer-Dasein einzurichten, bis wir geweckt werden.
Viele Qualitäten gesunder, lebensförderlicher Männlichkeit sind in unserer Kultur unterentwickelt. Wir haben schlicht viele unserer besten Möglichkeiten noch gar nicht kennen gelernt. Als Menschheit und damit auch als Männer.

Wir sind hier auf der Erde, um zu wachsen!

Die Frage ist nur, ob wir aus eigener Entscheidung darauf zu gehen oder ob wir warten, bis das Leben uns zwingt. Das ist unsere Freiheit. Wir sind nicht zufällig hier, heute, in dieser Zeit, in der sich so viel verändert.
Vielleicht noch nie hatten die Menschen so viel Zeit, Wissen und Möglichkeiten verfügbar wie wir hier heute. Unsere Lebenszeit bietet unendlich viel Chance (und Notwendigkeit), aufzuräumen im eigenen Keller kollektiv geprägter (und traumatisierter) Männlichkeit. Zwei drei vier Generationen vor uns waren die Männer im Krieg. Viele haben keinen Umgang gefunden mit dem, was sie erlebt haben, und es weitergegeben. Gemessen daran haben ihre Söhne schon viel Kulturarbeit geleistet. Und wir setzen das fort, damit die Blutspur unreifer unreflektierter Männlichkeit aufhört.

Die Zeit des Patriarchats geht zu Ende.
Wie wir Menschen uns auf ein neues Gesellschaftsmodell einigen und was für Werte und Verhaltens- und Umgangsweisen wir zur Grundlage machen, dürfen wir heute entscheidend beeinflussen.
Grund genug, unser Bestes zu entwickeln, um als freie, denkende, fühlende und tief im Lebendigen verwurzelte Männer in Liebe und urtümlicher Kraft unsere Welt gemeinsam mit allen Menschen zu gestalten.
Nach uns sollen noch einmal mindestens so viele Generationen Menschen auf und mit der Erde leben können, wie vor uns. Dafür ändern wir die Richtung, wo immer es not tut.

Wenn wir von Konfrontation zu Kokreation übergehen wollen, tauschen wir die Konkurrenz gegen Kooperation.
Wir können brüderlich leben, uns sicher fühlen unter Männern in allen unseren Aspekten und diese Sicherheit des genau-so-angenommen-Seins anderen Männern geben. Wir haben nur oft keine Kultur dafür gelernt und müssen sie selbst entwickeln.
Das bringt mit sich eine tiefe Freude am Erleben von einem bisher ungekannten Halt im MannSein genauso wie es die Bereitschaft voraussetzt, den Schmerz endlich zu fühlen, den wir vermeiden wollen, wenn wir uns panzern und hart werden.
Diesen Wachstumsschmerz anzunehmen wird belohnt mit wachsender Tiefe und Verbundenheit im Lebendigen.

Sei willkommen, Bruder!

Wenn es gut für dich ist, freuen wir uns, ein Stück des Weges mit dir zu gehen!